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Schädlingsbekämpfung

Beschreibung  
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 Der Schädlingsbekämpfer

Selber machen oder einen Fachbetrieb beauftragen?
Die Entscheidung hierfür wird vielfach nur an den Kosten festgemacht. Dabei wird oft die Meinung vertreten, dass mit der Schädlingsbekämpfung, die in Eigenregie vorgenommen wird, Geld zu sparen sei. Wie groß nun aber die Einsparungen gegenüber einer Fremdvergabe wirklich sind, lässt sich nicht so einfach beurteilen. Mehrkosten sind auf lange Sicht eher wahrscheinlich.

Darüberhinaus sprechen weitere Faktoren für einen Fachbetrieb.

Schädlingsbekämpfung selber machen – was sagt der Gesetzgeber ?

Zentral wird die Schädlingsbekämpfung durch die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) und die daraus resultierenden Technischen Regeln Gefahrstoffe (TRGS 523) geregelt. In § 15 e der Gefahrstoffverordnung heißt es wörtlich:

Wer Schädlingsbekämpfung

a) gewerbsmäßig oder selbständig, im Rahmen sonstiger wirtschaftlicher Unternehmung bei einem Dritten oder

b) nicht nur gelegentlich und in geringem Umfang im eigenen Betrieb, in dem Lebensmittel hergestellt, behandelt oder in Verkehr gebracht werden oder in einer in § 48 Bundes-Seuchengesetz genannten Einrichtung durchführt, hat die allgemeinen und besonderen Vorschriften der Verordnung, insbesondere Anhang V Nr. 6, zu beachten.

Ausgenommen sind Personenkreise, die Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen nach b) nämlich nur gelegentlich und in geringem Umfang im eigenen Betrieb, durchführen. Dabei ist gelegentlich so zu verstehen, dass sich die Maßnahmen nicht gegen Kolonien bildende und dauernd eindringende Schädlinge wie Schaben, Motten, Pharaoameisen, Ratten und Mäuse richten. Diese nämlich müssen aufgrund ihrer Lebensweise regelmäßig und über längere Zeiträume bekämpft werden.
Gelegentlich heißt somit, dass nur eine Bekämpfung von kurzfristig auftretenden Schädlingen wie Fliegen, Staubläusen, Wespen, Wegameisen, Asseln und Flöhen auch ohne Beachtung der genannten Vorschriften erlaubt ist. Dementsprechend dürfen bei diesen gelegentlichen Maßnahmen unter gar keinen Umständen Präparate eingesetzt werden, die über einen längeren Zeitraum wirken.

Geringer Umfang in diesem Zusammenhang heißt, dass keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen notwendig sind. Also wiederum: Nur die Verwendung von Kurzzeitmitteln. Weder dürfen Ganzraumbehandlungen durchgeführt, noch Stoffe mit hohem Dampfdruck eingesetzt werden. Geringer Umfang bedeutet auch, dass keine persönliche Schutzausrüstung, z.B. Vollmaske, benötigt wird.

Was können professionelle Schädlingsunternehmen leisten?

Wie sich zeigt, hat der Gesetzgeber klar erkannt, dass der sensible Bereich der Schädlingsbekämpfung nur vor professionellen Anbietern sachgerecht ausgeführt werden kann. Doch neben Kosten und gesetzlichen Vorgaben besteht eine Vielzahl weiterer Gründe, die bei einer Schädlingsbekämpfung für die Vergabe am einen Fachbetrieb sprechen.


Grund Nr. 1: Die Effizienz
Fachbetriebe können sicherlich effizienter arbeiten als das in Eigenregie möglich ist. Ganz abgesehen davon, dass der Schädlingsbekämpfer als Spezialist seines Faches alle Verfahren und Produkte kennt und beurteilen kann, verfügt er auch über ein breites Fachwissen zu den einzelnen Schädlingen. Und gerade letzteres ist unabdingbar, um mit der vom Gesetzgeber geforderten Integrierten Schädlingsbekämpfung zurande zu kommen.
Nicht unterschätzt werden dürfen die Erfahrungen eines Schädlingsbekämpfungsunternehmens, die vom Privathaushalt über den kleinen Gewerbebetrieb, über das Krankenhaus bis hin zum großen Nahrungsmittelbetrieb reichen. Diese Fülle am Wissen lässt sich in Eigenregie wohl kaum erzielen.

Grund Nr. 2: Die Flexibilität
Fachbetriebe der Schädlingsbekämpfung können weitaus flexibler arbeiten, als das mit "Bordmitteln" möglich ist.
Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist auch, dass der professionelle Betrieb das gesamte Schädlingsspektrum abzudecken vermag. Vor diesem Hintergrund ist es einleuchtend, dass ein Fachbetrieb umfassenderen Service bietet, als es in Eigenreg ie möglich wäre.

Grund Nr. 3: Die professionelle Ausstattung
Wer betriebswirtschaftlich denkt, arbeitet in der Schädlingsbekämpfung mit Spezialisten.
Der Deutsche Schädlingsbekämpferverband bietet Ihnen qualifizierte Betriebe für eine objekt- und befallsgerechte Schädlingsbekämpfung. Damit Sie sichergehen können, fordern Sie vor Auftragsvergabe den Mitgliedsausweis des Verbandes sowie eine Kopie des IHK-Prüfungszeugnisses.


 Methoden

Name Wirkung Empfehlung
Elektrische Verdampfer Sie geben über lange Zeit chemische Substanzen in die Raumluft ab. So können beim Menschen Schleimhäute gereizt und Hustenanfälle erzeugt werden. Auch Benommenheit und Kopfschmerzen sind auf Verdampfer zurückzuführen. Elektrische Verdampfer dürfen niemals in Kinder- oder Schlafzimmern einsetzt werden! Nicht Empfehlenswert!
Fliegengaze, Fliegengitter Ein feines Gewebe aus Textil, Plastik oder Draht vor dem Fensterrahmen soll das Einfliegen von Insekten in Wohnräume verhindern. Sehr empfehlenswert!
Flohhalsbänder für Haustiere In diese speziellen Halsbänder für Ihren Hund oder Ihre Katze sind Insektizide eingearbeitet. Das sind chemische Mittel, die auf Insekten tödlich wirken. Neben dem Abtötungseffekt haben sie eine stark abschreckende Wirkung. Bedingt empfehlenswert!
Gelbtafeln Diese Klebetafeln/-sticker werden hauptsächlich im Pflanzenschutz eingesetzt. Sie haben ihren Namen von ihrer intensiven Gelbfärbung. Die Farbe dient der Anlockung (z.B. für Trauermücken, Weiße Fliegen). Nichttrocknender Leim sorgt schließlich für den giftfreien Tod der Insekten, die an den Gelbtafeln festkleben. Bedingt empfehlenswert!
Giftköder (Antikoagu- lantien) Speziell gegen Ratten und Mäuse kann man Giftköder einsetzen. Sie enthalten blutgerinnungshemmende Wirkstoffe auf Kumarin- oder Indandionbasis, die zu inneren Verblutungen bei den Tieren führen. Die Gifte können als Fraß- oder Kontaktgift angewendet werden. Kinder und Haustiere müssen allerdings vor diesem Gift geschützt werden. Empfehlenswert!
Insektensprays Viele im Handel üblichen Insektensprays enthalten u.a. die als unbedenklich geltenden Pyrethroide. Sie werden momentan noch als nicht gesundheitsschädlich eingestuft und fälschlicherweise als "natürliche" und "biologische" Mittel angepriesen. Bedingt bis nicht empfehlenswert!
Köder und Fallen Die Auswahl an Ködern und Fallen für verschiedene Tiere ist groß. Einzelne Köderprodukte nutzen ein Leimverfahren oder enthalten nur geringe Mengen insektenabtötender Substanzen. Fallen enthalten männliche Lockstoffe (Pheromone), die die Männchen anziehen und so eine Weitervermehrung verhindern. Empfehlenswert!
Lacke Sie enthalten Wirkstoffe, die über längere Zeit in die Raumluft abgasen. Ganz entscheidend ist ihr Ausgasungsfaktor (so gering wie möglich!) Das kann Ihnen der Fachmann im Baumarkt erklären. Bedingt bis nicht empfehlenswert!
Nebelautomat (Fogger) Dahinter verbirgt sich eine Spraydose, die nach der Aktivierung ihren gesamten Inhalt automatisch von sich gibt. In Vorhängen, Tapeten und Möbeln bleibt das Gift lange Zeit wirksam. Meist enthalten Nebelautomaten Langzeitinsektizide mit gesundheitsschädlichen Nebenwirkungen. Nicht empfehlenswert!
Strips Strips, die z.B. in Supermärkten angeboten werden, belasten die Luft dauerhaft mit Giftstoffen. Sie haben daher in Schlaf- und Kinderzimmern sowie in Küchen nichts zu suchen! Nicht empfehlenswert!
Systemische Mittel Pflanzen nehmen diese Mittel in ihren Saftstromkreis auf und wirken damit auf das betreffende Insekt tödlich. Die Idee kommt ursprünglich aus dem biologischen Pflanzenschutz. Empfehlenswert!
UV-Lampen Die Bestrahlungsmethode ist nur gegen wenige Insektenarten (z.B. gegen Fliegen und Wespen) in Innenräumen einsetzbar. Das UV-Licht – für Wespen attraktiver als der Kuchen) in einer Bäckerei – darf nicht direkt auf Lebensmittel strahlen. Bedingt empfehlenswert!


 Bekämpfungsmittel

Bei der Bekämpfung von Ungeziefer lässt sich der Einsatz von Chemie nicht immer verhindern.
Als Faustregel gilt hier, dass der Einsatz von Chemie - in der Regel handelt es sich um pyrethrumhaltige Mittel – immer nur in einem zeitlich und räumlich begrenzten Rahmen stattfinden sollte.

Vorsicht im Umgang mit chemischen Mitteln ist grundsätzlich dann geboten, wenn in Ihrem Haushalt Kinder, Tiere oder asthma- und allergiegefährdete Menschen leben. Genaue Informationen zu Wirkungsweise und Zusammensetzung der chemischen Bekämpfungsmittel halten wir für Sie bereit.
 
Schädlingsbekämpfungsverfahren: Bekämpfungsmethoden/mittel
  • physikalische Verfahren: - Gelbtafeln!
      - Bautrocknung, Silikagel
      - Hitze/Kälte, UV-Lampen
     
  • natürliche Mittel: - ätherische Öle (Düfte)
      - Pflanzen und Kräuter
      - Parasiten (=biologische Bekämpfung)
       - Nützlinge (Katzen oder Vögel)
     
  • mechanische Verfahren: - z.B. Fliegengitter, Fallen, Fliegenklatschen
      - Pheromone
     
  • chemische Mittel/Verfahren:
    - pflanzliche/natürliche Wirkstoffe
         z.B. Pyrethrum
    - synthetische Wirkstoffe
     
  • Spotbehandlung
     
  • Kurzzeit- und Langzeitwirkstoffe
     
  • Rodentizide
      - Borsalz
      - Schaumverfahren








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