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Vorbeugende Maßnahmen

Wenn man sich ein wenig mit den Lebensgewohnheiten der einheimischen Ungezieferarten beschäftigt, entdeckt man schnell, dass ein relativ kleiner Katalog von Maßnahmen ausreicht, um einen Ungezieferbefall wirkungsvoll und dauerhaft zu vermeiden.
Sofern Sie bisher noch keinen Kontakt mit Ungeziefer hatten, sollte dies möglichst auch in Zukunft so bleiben. Im Folgenden finden Sie deshalb eine Reihe von nützlichen Tipps, die bei der Vorbeugung gegen Ungeziefer hilfreich sind, denn Vorbeugen ist auf jeden Fall einfacher und preiswerter als eine aufwändige Schädlingsbekämpfung.
Moderne Neubauten sind in der Regel so konzipiert, dass sie wenig Lebensraum für Schädlinge bieten. Wenn Sie jedoch in einem ungezieferanfälligen Altbau oder in einem Haus auf dem Land wohnen, sollten Sie die folgenden Ratschläge beherzigen.

Die Bausubstanz überprüfen

Überprüfen Sie hin und wieder die Bausubstanz Ihres Kellers und Dachbodens. Löchrige Dachböden und brüchiges Kellergemäuer mit schlecht abgedichteten Lichtschächten sind das Hauptzuzugsgebiet von unzähligen, nicht immer leicht zu beseitigenden Ungezieferarten. Dazu gehören - um nur einige zu nennen -  Ratten, Mäuse, Taubezecken, Ameisen, Hausböcke oder Modermilben. Deshalb:

Dichten Sie in Ihrem Keller alle Stellen ab, durch die Ungeziefer von außen eindringen könnte. Achten Sie dabei besonders auf Lichtschächte und Kellerfenster und –türen.
 
  • In alten Häusern ist die Isolierung der Kellerfenster und –türen oft so brüchig, dass das Ungeziefer geradezu zum "Einzug" aufgefordert wird! Undichte Fenster und Türstöcke sollten deshalb ausgewechselt oder an den Fehlstellen isoliert werden. So haben Ameisen oder Taubenzecken keine Chance, sich bei Ihnen einzunisten.
     
  • Chronisch feuchte Keller sollten von einem Fachmann trockengelegt werden. So beugen Sie nicht nur Ungeziefer vor, sondern erhalten auch die Bausubstanz Ihres Hauses.
     
  • Dachböden müssen zumindest so abgedichtet werden, dass Tauben und andere Vögel dort keinen Unterschlupf finden können. Auch Mäuse können sich zu waghalsigen Kletterern entwickeln und so auf deinen ungesicherten Dachboden gelangen.
     
  • Vergessen Sie nicht, die Holzkonstruktion Ihres Dachstuhls auf einen Befall durch Holzwürmer zu untersuchen. Ein solcher Befall beginnt in der Regel an der Südseite des Dachs.

 
Diese Maßnahmen sollten auf jeden Fall dann durchgeführt werden, wenn Dachboden und Keller als Lagerraum für Möbel, Kleider oder Lebensmittel genutzt werden.


Die Wohnräume überprüfen

Als Faustregel gilt, dass alle dunklen und/oder feuchten Ecken, Ritzen oder Spalten, die normalerweise selten von einem Putzlappen "bedroht" werden, potentielle Ungezieferherde sind. Dazu zählen etwa Schrankrückseiten, Fußbodenleisten, Boiler, undichte Abflussrohre, lose Fliesen oder alte Dielenfußböden. So schaffen Sie Abhilfe:
 
  • Beseitigen Sie den Schmutz in Fugen und Ritzen, um so dem Ungeziefer die Nahrungsgrundlage zu entziehen.
     
  • Fußbodenleisten sollten luftdicht an die Wand anschließen. Bessern Sie deshalb zumindest die gröbsten Fehlstellen aus.
     
  • Versiegeln Sie rohe Holzfußböden, denn unbehandelt sind sie vor allem für Flöhe und Milben ein willkommener Tummelplatz. Dichten Sie dabei alle Fugen und Ritzen ab, in denen sich Ungeziefer ungestört vermehren könnte.
     
  • Sorgen Sie dafür, dass in Ihren Wohnräumen stets ein ausgeglichenes Raumklima herrscht. Regelmäßiges Lüften hilft, die Luftfeuchtigkeit niedrig zu halten und so einiges Ungeziefer abzuwehren.

 
Den Müll richtig entsorgen

Lose herumliegende Abfälle und unsachgemäß angelegte Komposthaufen sind weitere beliebte Anziehungspunkte für viele Ungezieferarten wie auch für Ratten und Mäuse. Um dem vorzubeugen, sollten Sie folgende Maßnahmen in jedem Fall in die Tat umsetzen:
 
  • Müll gehört sowohl innerhalb als auch außerhalb des Hauses in verschließbare Behälter. Reinigen Sie von Zeit zu Zeit den Mülleimer auch von innen. Im Sommer ist dies mit Hilfe eines Gartenschlauches ohne großen Aufwand möglich.
     
  • Komposthaufen dürfen nicht in der Nähe des Hauses angelegt werden. Sie sollten mit einem Drahtgitter, das etwa 20 cm tief im Boden versenkt um den Komposthaufen angebracht wird, ratten- und mäusesicher gemacht werden.
     
  • Küchenabfälle gehören auf keinen Fall in die Toilette! Ratten sind gute Schwimmer und Kletterer. Durch die Abfälle angezogen, können sie durch die Abwasserrohre sogar bis hinauf in Ihre Wohnung gelange. Auch die Abwässerkanäle werden durch Essensreste zu wahren Rattenparadiesen, wo sich die Tiere rasch vermehren.

 
Die Vorratshaltung kontrollieren

Damit lose aufbewahrte Nahrungsmittel nicht vorzeitig durch Ungeziefer verderben und weggeworfen werden müssen, sind ebenfalls einige vorbeugende Maßnahmen notwendig:
  • Lebensmittel sollten Sie grundsätzlich kühl und trocken in geschlossenen Schränken lagern. Vor allem offene Vorräte (Müsli, Nudeln, Reis, Mehl, Zucker und Grieß) müssen stets gut verschlossen in Glas- oder Plastikbehältern aufbewahrt werden.
     
  • Legen Sie mit Nelken gespickte Zitronen zwischen Ihre Vorräte.
     
  • Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Lebensmittel und vernichten Sie überalterte Bestände, auch wenn sie unverdächtig aussehen.
     
  • Lassen Sie vor allem im Sommer keine Nahrungsmittel über einen längeren Zeitraum hinweg offen stehen.

 
Der Nahkampf

Im Sommer können Fliegen, Mücken, Wespen und Bienen zu einem zwar vorübergehenden, aber dennoch sehr lästigen Problem werden.
  • Wirksamster Schutz vor fliegenden Insekten sind Fliegengitter vor den Fenstern. Zu empfehlen ist diese recht aufwändige Maßnahme vor allem bei Wespen- bzw. Bienenallergikern, wenn Sie kleine Kinder haben oder wenn Sie in der Nähe eines Gewässers leben. Nur so können Sie laue Sommerabende ohne Furcht vor Mücken oder Wespen bei offenem Fenster genießen!
     
  • Weniger aufwändige Lösungen für den Sommer sind Moskitonetze über den Betten, Fliegenfallen, die Sie in den gefährdeten Räumen aufstellen können, das Aufhängen von Gelbstickern oder die Anwendung von ätherischen Ölen.
     
  • Um fliegende Insekten fernzuhalten, sollten sie außerdem möglichst nur bei geschlossenem Fenster kochen.
     
  • Lassen Sie auch keine Fenster offen stehen, wenn es draußen dunkel ist und im Zimmer Licht brennt, da alle Insekten vom Licht magisch angezogen werden. Mückenplagen sind Ihnen sonst sicher!








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